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Frauen als Täterinnen: Persönliche Schicksale, die unter die Haut gehen | Mit limitiertem Farbschnitt in der 1. Auflage!
Sie waren Kinder, Teenager, junge Frauen. Sie sind Töchter, Schwestern, Mütter. Dann wurden sie zu Verbrecherinnen. Wie ist das passiert? Was sind ihre Geschichten? Verbrechen ist männlich: Fast zwanzigmal so viele Männer wie Frauen sitzen in Gefängnissen. Gerade einmal hundert Frauen verbüßen wegen Mord und Totschlag eine lebenslange Freiheitsstrafe. Wer sind diese Frauen? Was haben sie getan? Und was hat sie zu ihrer Tat verleitet? Ein brutaler Mord am Ehemann nach dreißig Jahren Ehe. Eine junge Frau, die ihren Partner verschwinden lässt und deren Tat zehn Jahre unentdeckt bleibt. Der Versuch, die eigene Mutter mit einer Überdosis Insulin zu erlösen. Wie konnte es so weit kommen? Die Geschichten der Frauen zeigen verletzte Seelen, Einsamkeit, Hilflosigkeit - aber auch eine zuweilen überraschende Brutalität und Entschlossenheit. Ihre Motive reichen von Habgier über Liebe bis hin zu Rache. Es sind persönliche Schicksale, die unter die Haut gehen.
Marie-Charlotte Maas wurde 1984 im Westerwald geboren. Sie hatte schon immer ein Faible für Verbrechensgeschichten und Krimis, gründete als Kind einen Detektiv-Club und wäre auch gerne als Ermittlerin zur Kriminalpolizei gegangen. Stattdessen studierte sie Politikwissenschaft, Medienwissenschaft und im Nebenfach Jura und begann als freie Journalistin zu arbeiten, unter anderem für Spiegel, WirtschaftsWoche, Die Zeit und BrandEins. Sie schreibt regelmäßig für Zeit Verbrechen, das True Crime Magazin von "Die Zeit", und führt für das Magazin Interviews mit Sarah Kuttner oder Günter Wallraff. Ihre Begegnung in der JVA Ossendorf in Köln mit einer verurteilten Mörderin, die ihren brutalen Ehemann tötete, um endlich frei zu sein, weckte ihr Interesse am Thema. Eine Frage lässt sie seitdem nicht mehr los: Ist eine Täterin nicht ein Stück weit immer auch ein Opfer? Für ihre Arbeit wurde sie mit dem Medienpreis der Deutschen Telekom (https://www.telekom-stiftung.de/sites/default/files/telekom-stiftung_medienpreis_2019_booklet-preistrager.pdf) sowie dem Kausa-Medienpreis (https://journalistenpreise.de/preis-preistraeger/kausa-medienpreis) ausgezeichnet. Sie ist Mitglied in der -Fine Writers Society-, (https://www.instagram.com/finewriterssociety/) einem Verein freier Journalistinnen. Mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen lebt sie in Köln.