Martina Fetting

Zum Selbstverständnis der letzten deutschen Monarchen

Normverletzungen und Legitimationsstrategien der Bundesfürsten zwischen Gottesgnadentum und Medienrevolution. 1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 2,8 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 422 Seiten
EAN 9783631629642
Veröffentlicht Mai 2013
Verlag/Hersteller Peter Lang
91,55 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Die Regentschaft der letzten deutschen Bundesfürsten basierte auf der Erbmonarchie, die durch eine standesgemäße dynastische Eheschließung gewährleistet wurde. Im Zeitalter von Massenpresse und gesellschaftlicher Individualisierung agierten die Monarchen zwischen Traditionsbeständen und sehr persönlichen Lebensvorstellungen. Oftmals schadeten der monarchischen Basislegitimation nicht die Normverletzungen selbst, sondern ihre mangelhafte Kommunikation nach außen und ihre Sanktionierung durch hierarchisch höher gestellte Monarchen: die «Menschlichkeit» der Krone, die die Bevölkerung unterstellend einforderte, zeigte sich nicht nur in der Erfüllung des bürgerlichen Liebesideals durch abtrünnige Hochadlige, sondern ebenso in den oftmals persönlich motivierten Sanktionen ihrer Standesgenossen.

Portrait

Martina Fetting, Studium der Geschichte, Anglistik und Politikwissenschaften in Oldenburg, Bremen und Maynooth (Irland); Promotionsstipendiatin am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien an der Universität Erfurt.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Legitimation - Gottesgnadentum - Massenpresse - Fundamentalpolitisierung - Dynastische Ehe - Erbmonarchie - Monarchische Binnenkommunikation - Skandalgeschichte - Hochadel als Sozialformation.

Hersteller
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