Matteo Melchiorre

Der letzte Cimamonte

20,8 cm / 13,4 cm / 4,1 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 496 Seiten
EAN 9783715250380
Veröffentlicht August 2024
Verlag/Hersteller Atlantis
Übersetzer Übersetzt von Julika Brandestini
Book2Look

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Beschreibung

Er ist der letzte Nachkomme einer untergehenden Adelsdynastie. Sein Anwesen, seit Jahrhunderten im Besitz der Familie, erhebt sich über dem Dorf in den Bergen, wo man ihn scherzhaft den 'Duca' nennt. Ganz allein in der Villa, die viel zu viele Zimmer hat, versenkt sich der junge Mann am liebsten in alte Familienschriftstücke - ein Leben außerhalb der Zeit und in seliger Ruhe. Bis eines Tages Nelso aus den Bergen herunterkommt und ihm die Nachricht überbringt: Oben im Val Fonda ist jemand dabei, seinen Wald abzuholzen. Unerwartet beginnt sein Cimamonte-Blut zu kochen ...
Der letzte Cimamonte erzählt von einem uner bittlichen Kampf um 60 Kubikmeter Holz mit dem Emporkömmling des Orts, dessen Vater nur zwei Kühe besaß. Unversehens stehen sich in dem kleinen Bergdorf aristokratische Werte und Moderne gegenüber. Die geheimnisvolle junge Frau aber, die eines Tages im Garten der Villa auftaucht, sorgt für eine über raschende Wendung, und der Duca beginnt zu erkennen, dass das, was für die Ewigkeit zu gelten schien, einmal zu Ende gehen muss.
Matteo Melchiorres Roman, klassisch und doch ganz neu, episch und politisch, stürmisch und philosophisch, bringt die mächtige Vergangenheit in einer drängenden Gegenwart zutage und zieht mit einer ausgesuchten, schwingenden Sprache in den Bann. Ein Buch, das man nur schwer aus der Hand legen kann.

Portrait

Matteo Melchiorre, geboren 1981, Studium der Geschichte an der Universität Ca' Foscari in Venedig, leitet die Bibliothek des Museums von Castelfranco Veneto. Nach verschiedenen Sachbüchern zum Thema Berge und Wälder erschien 2022 sein erster Roman Der letzte Cimamonte beim bekannten Turiner Verlag Einaudi. Das Buch, mit dem die Kritik ihn in moderner Nachfolgerschaft von Alessandro Manzoni oder Umberto Eco sieht, sorgte in Italien für großes Aufsehen, war nominiert für den Premio Strega und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

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