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In dieser Arbeit wird durch eine linguistische Diskursanalyse untersucht, wie VW und RWE sich im öffentlichen Nachhaltigkeitsdiskurs als ökologisch verantwortungsbewusste Unternehmen positionieren. Ausgehend vom Begriff der Öko-Effizienz analysiert der Autor, wie Nachhaltigkeitskommunikation in Unternehmensberichten sprachlich konstruiert wird und welche diskursiven Strategien dabei zum Einsatz kommen. Methodisch stützt sich die Untersuchung auf einen pragma-semiotischen Ansatz nach Felder, der es ermöglicht, anhand von Lexemverbänden rund um Umwelt, Klima und Energie von der sprachlichen Ausdrucksseite auf inhaltliche Positionierungen zu schließen. Die Analyse der Nachhaltigkeitsberichte beider Unternehmen zeigt, dass Umweltaspekte häufig ökonomischen Rationalitätskriterien untergeordnet und die Umwelt als passives System konzeptualisiert wird. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit der sprachlichen Konstruktion von Nachhaltigkeit in der Unternehmenskommunikation.
Maximilian Mattes ist erfahrener Kommunikationsmanager mit über zehn Jahren Tätigkeit in internationalen DAX-40-Unternehmen. Er ist spezialisiert darauf, komplexe Sachverhalte in überzeugende Narrative zu übersetzen, die Vertrauen schaffen und Stakeholder aktiv einbinden. Sein akademischer Schwerpunkt liegt in der Diskurslinguistik.
Einleitung.- Methodik: LDA – Linguistische Diskursanalyse.- Korpus.- Ergebnisse.- Zusammenfassung, Fazit und Ausblick.
E-Mail: ProductSafety@springernature.com