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Als Schwiegervater Harald völlig unerwartet den Löffel abgibt, verwandelt sich das Familienidyll des zynischen Gagschreibers Chris und seiner Ehefrau Nora schlagartig in einen epischen Eiertanz zwischen Trauer, Haushaltsauflösungen, Bürokratie und dem konstant drohendem Verlust der Selbstbeherrschung. Während das Paar unter Hochdruck versucht, der Situation Herr zu werden, stoßen sie an jeder Ecke auf Widerstand. Vor allem die egozentrische Schwägerin Leyla und ihr nichtsnutziger Partner Justin sind so hilfreich wie ein dritter Ellenbogen. Ein Familien-Wahnsinn, für den der Begriff der Trauerkomödie (vom Autoren) erfunden wurde! "Der Tod eines Angehörigen ist stets eine Tragödie. Dennoch sollte man seinen Humor nicht verlieren. Er hilft dabei, alles durchzustehen. Wie das geht, zeigt Michael Holtschultes sehr witziges Romandebut." Marc-Uwe Kling "Grandiose Cartoons zeichnen kann er, das wusste ich ja. Aber dass er auch mit trockenem Humor und emotionaler Tiefe so tolle Romane schreiben kann, das war mir neu. Einfach unfair übertalentiert, dieser Kerl!" Oliver Kalkofe
Michael Holtschulte, Jahrgang 1979, lebt mit seiner Frau, zwei Söhnen und rumänischem Herdenschutzmischling in Essen. Obwohl er in Bochum Germanistik, Politikwissenschaften und Sozialpsychologie studiert hat (und eine tiefe Freundschaft mit Oliver Uschmann ihren Anfang nahm), entschied er sich konsequent gegen die einzig logische Karriere als Taxifahrer und lebt seitdem seinen Traum als Cartoonzeichner. In diesem Bereich hat er im Wesentlichen alles erreicht, was man sich so auf den Bierdeckel kritzeln kann: Er zeichnet für Zeitungen und Magazine und hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Michael Holtschulte hat schon viele Preise für seine Cartoons gewonnen, wie zuletzt die Rückblende, dem deutschen Karikaturenpreis der Zeitungen. Vor allem mit seiner Serie "Tot, aber lustig" und dem Sensenmann als Konstante seiner Cartoons hat er sich eine große Fanbasis in den sozialen Medien aufgebaut. Mit seiner Liveshow tourt er quer durch Deutschland und hat es damit schon bis nach Wacken auf die Bühne geschafft. Weil Michael seine Arbeit liebt, redet er auch gerne darüber, und das macht man heutzutage natürlich in einem Podcast. Und zwar mit seinem Kollegen Oli Hilbring in "2 Stricher packen aus". Und jetzt auch noch ein Roman. Aber die Geschichte passte beim besten Willen nicht in einen Einbild-Witz.