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Tauwetter im Dezember, Neuschnee im Januar, Eisregen im Februar: Der Winter hält uns auf Trab. Und wir machen das Beste daraus - fahren Ski und Schlitten, genießen Punsch und Stollen, schmücken Adventskranz und Christbaum. Hin und wieder kämpfen wir mit dem Winterblues, mit Schnupfen, Glatteis und Zugausfällen. Und das alles, weil die Sonne sich im Winter rarmacht. Warum eigentlich?
Warum gibt es die vier Jahreszeiten? Was bedeutet das für die Natur? Wie überleben Blumen und Schmetterlinge im Winter? Und warum feiern wir in dieser Zeit so viele Feste? Viele Kunstschaffende ließen sich vom Winter inspirieren:. Brueghels gemalte Winterlandschaften, Puschkins russischer Schneesturm oder Schuberts schicksalhafte Winterreise zeugen von den Besonderheiten der kalten Jahreszeit und künden von den Gefühlen, die sie im Menschen auslösen.
Monika Offenberger studierte an der Universität München Biologie und arbeitet seither als freie Wissenschaftsjournalistin für Magazine, Buchverlage und Forschungseinrichtungen. Sie hat mehrere Bücher geschrieben, u. a. "Von Nautilus bis Sapiens", "Das Ei, Ursprung allen Lebens" und "Symbiose". 2005 erhielt sie den Journalistenpreis der Gregor Louisoder Umweltstiftung.