Blick ins Buch

Moritz Hinz

Mutter- und Vaterbilder im Familienrecht des BGB 1900-2010

1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 2,0 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 360 Seiten
EAN 9783631652558
Veröffentlicht Juni 2014
Verlag/Hersteller Peter Lang
94,05 inkl. MwSt.
Teilen
Beschreibung

Die Normen des Bürgerlichen Gesetzbuchs über die Rechtsstellung von Müttern und Vätern im Bereich des Rechts der elterlichen Sorge beruhen zum Teil auf stereotypen Rollenbildern und tradierten Funktionszuschreibungen. Die langlebigsten Vorstellungen bestimmter Charaktere finden sich im Nichtehelichenrecht. Der Autor zeichnet die Entwicklung der Mutter- und Vaterbilder sowohl im Bereich des ehelichen wie auch des nichtehelichen Kindschaftsrechts in historischen Zeitabschnitten nach. Die Untersuchung beginnt mit den Grundlagen des modernen deutschen Familienrechts in der Aufklärung und folgt der Entwicklung über das deutsche Kaiserreich, die Weimarer Republik, die nationalsozialistische Periode bis in die heutige Bundesrepublik. Detailliert untersucht werden dabei die jeweils geltenden Normen, Gesetzesmaterialien, die Rechtsprechung sowie ein breites Spektrum zeitgenössischer rechtswissenschaftlicher Literatur. Der Autor nimmt Stellung zu alten und neuen Stereotypen im Familienrecht wie denen des Zahlvaters und des an seinem nichtehelichen Kinde desinteressierten Vaters und zum Bestehen eines Muttermythos.

Portrait

Moritz Hinz ist promovierter Volljurist. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen und ist derzeit als Rechtsanwalt in Eutin tätig.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Grundlagen der Vater- und Mutterbilder im modernen deutschen Familienrecht - Vater und Mutter im Bürgerlichen Gesetzbuch von 1900 - Entwicklungen des Vater- und Mutterbildes in der Weimarer Republik - Mutterkult und Führerprinzip - Das Vater- und Mutterbild im Nationalsozialismus - Entwicklungen des Vater- und Mutterbildes im Familienrecht der BRD.

Hersteller
Lang, Peter GmbH
Gontardstraße 11

DE - 10178 Berlin

E-Mail: r.boehm-korff@peterlang.com