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"Ist es okay, wenn ich das komisch finde?" lautet die Ausgangsfrage dieses Buches. Der Heilige Geist und seine Rolle spaltet die christliche Szene in Lager. Woran liegt das? Es wäre doch schön, wenn sich die, die sich ohne den Heiligen Geist nicht Christ nennen wollen, und die, die sofort von einem Fluchtinstinkt gepackt werden, sobald Zungenrede, Prophetie und Geistesgaben erwähnt werden, einander besser verstünden. Die Autorin führt leicht und umgangssprachlich in die Geschichte der charismatischen Bewegung ein und greift typische Fragen auf: Wie empfangen Menschen den Heiligen Geist? Welche Bedeutung haben Geistesgaben? Können Christen den Geist betrüben? Und immer wieder fließen persönliche Erfahrungen ein. Gleichzeitig bleibt der Blick kritisch. Geister nimmt überzogene Formen charismatischer Praxis ebenso ernst wie die Vorbehalte der Skeptiker. Das Buch lädt dazu ein, sich offen mit dem Wirken des Heiligen Geistes auseinanderzusetzen, ohne unkritisch zu werden. Es verbindet Begeisterung und Reflexion zu einem ausgewogenen Zugang, der in vielen Gemeinden dringend gebraucht wird.
Myriam Geister (1990) arbeitet im Cevi Region Basel (CVJM Basel) im Bereich Kommunikation, Grafik und Konfirmandenarbeit. Als Theologin, ausgebildet an der Evangelistenschule Johanneum, ist es ihr wichtig, dass komplizierte Theologie von jedem verstanden und gelebt werden kann. Gemeinsam mit ihrem Mann Roman und ihren drei Töchtern lebt sie im Familienwohnprojekt "weit.land" im Schwarzwald.