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Vier Freundinnen und ihre Väter: Eine ungewöhnliche Liebeserklärung und eine Absage an Klischees über migrantische Väter
Natalie Amiri, Minu Barati, Shila Behjat und Düzen Tekkal sind Journalistinnen, Aktivistinnen, Filmemacherinnen, vielfach ausgezeichnet - und sie sind Freundinnen, deren Gespräche oft um ihre Väter kreisen. Gemeinsam erzählen sie von dem Schatz, der ihnen von ihren Vätern mitgegeben wurde, und von der inneren Zerrissenheit, die sie teilen: Wie kann es sein, dass die Vater-Beziehung sie durch die Welt getragen und zugleich immer wieder herausgefordert hat? Alle Väter haben sich in Deutschland ein neues Leben aufgebaut, alle können sie bis heute nicht in ihre Heimat im Iran und in der Türkei zurückkehren. Nun werden sie alt - und manche Fragen stellen die Autorinnen sich und ihren Vätern zum ersten Mal. Ihr Buch ist eine berührende Spurensuche, das längst überfällige Porträt einer Vätergeneration im Exil - und eine Einladung, sich der Beziehung zum eigenen Vater zu stellen.
Natalie Amiri, 1978 geboren, zählt mit ihrer Berichterstattung über den Nahen und Mittleren Osten zu den wichtigsten Stimmen des deutschen Journalismus und wurde vielfach ausgezeichnet. Ihre Bücher, zuletzt 'Der Nahost-Komplex' (2025), wurden Spiegel-Bestseller. Sie lebt in München.