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Mit Mitte zwanzig wird Noëmi Panier mit Krebs konfrontiert. Aus Knieschmerzen wird eine Diagnose, die ihr Leben von einem Tag auf den anderen aus der Bahn wirft: Knochenkrebs.
Was folgt, ist ein Kampf zwischen Chemotherapie, Operationen, Müdigkeit, Übelkeit, Krankenhauszimmern und der Frage, wie man sich selbst nicht verliert, wenn der eigene Körper plötzlich zum Ausnahmezustand wird. Noëmi erzählt von Haarverlust und Schminkworkshops, von Perücken-Shopping und Kaffeepausen, von nächtlichen Visiten, absurden Spitalmomenten und Freundschaften, die genau dann tragen, wenn es darauf ankommt. Die Kapitel zeigen diese Bandbreite sehr stark: von 'Haarverlust, Schminkworkshop und Kaffeepausen' über 'Zwischen Tropf und Tratsch' bis hin zu 'No more Chemo Party' und 'Ich bin Noë, nicht die mit dem Krebs'.
Dieses Buch beschönigt nichts - und gerade deshalb berührt es. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die weint, flucht, lacht, zweifelt und weitergeht. Mit Humor als Waffe, Selbstironie als Schutzschild und einer tiefen Lebensfreude.
Noëmi Panier Die medizinische Praxisassistentin beschreibt sich selbst als 'Tumor-Bossgegnerin im Level Hard Mode' und als jemand, der mit Humor als Waffe durchs Leben geht. Heute erzählt sie ihre Geschichte, um Mut zu machen - Betroffenen, Angehörigen und allen, die wissen möchten, wie viel Kraft, Witz und Lebensfreude selbst in dunklen Zeiten Platz haben. Sie befindet sich im palliativen Status, ohne Aussicht auf Heilung - und begegnet auch diesem Weg mit bemerkenswerter Offenheit, Stärke und Menschlichkeit.