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Erinnerungen an eine magische Kindheit, die mit Einmarsch der Nazis abrupt endet: ein Plädoyer für das Leben, die Liebe, die Freiheit - und das Angeln.
An der Seite seines extravaganten Vaters erlebt der junge Ota eine unbeschwerte Kindheit, magisch und voller Abenteuer. Niemand erzählt haarsträubendere Geschichten als dieser charmante Riese, niemand ist besser darin, Staubsauger zu verkaufen, und auch beim Fischen kann ihm und Onkel ProSek keiner das Wasser reichen. Doch die Idylle ist bedroht, der Friede ist trügerisch. Nachdem die Nazis 1939 in der Tschechoslowakei einmarschieren, werden sein Vater sowie zwei ältere Brüder in Konzentrationslager verschleppt. Und Ota ist gezwungen, mit heroischem Einfallsreichtum dafür zu sorgen, dass seine Mutter überlebt. Nur wie? Das Angeln ist verboten, also stiehlt er die von der SS beschlagnahmten Karpfen einfach zurück ...
Ota Pavel, 1930 als Ota Popper geboren, war ein tschechischer Schriftsteller, Journalist und Sportreporter, der für seine Kurzgeschichten und autobiografischen Romane berühmt ist. Er litt an einer bipolaren Störung und wurde mehrfach in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Ein Großteil seiner Werke ist in dieser Zeit entstanden. 1973 starb er an einem Herzinfarkt, Wie ich den Fischen begegnete ist im Jahr darauf erstmals erschienen.