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"Manchmal ist die Dunkelheit nicht nur in dir - sie lauert direkt vor deinen Augen."
Nach den Ereignissen von Horventure: Das Weihnachtsdrama wird Elli in eine psychiatrische Klinik eingewiesen - offiziell, um ihre Traumata zu bewältigen. Doch schon bald zeigt sich, dass die Klinik selbst ein Netz aus Geheimnissen und Unheil birgt. Stimmen flüstern durch die Wände, Schatten scheinen sich zu bewegen, und die Realität zersplittert wie Glas unter einem unbarmherzigen Druck.
"Sie sagen, es sei alles in meinem Kopf. Aber wie erklären sie die Kratzer an den Wänden? Die Schritte, die mitten in der Nacht vor meiner Tür haltmachen? Ich weiß, dass ich nicht verrückt bin. Nicht so, wie sie es denken."
Während Elli verzweifelt versucht, die Fragmente ihrer Vergangenheit zu entschlüsseln, wird sie in ein tödliches Spiel aus Manipulation, Angst und dunklen Wahrheiten verwickelt. Wem kann sie noch vertrauen? Den anderen Patienten? Dem Klinikpersonal? Oder sind es am Ende die Stimmen selbst, die die Wahrheit kennen?
"Sie nennen es Wahnsinn, aber wenn ich verrückt bin, warum wissen sie Dinge über mich, die ich selbst vergessen habe?"
Ein nervenaufreibender Psychothriller über Schuld, Überleben und den erbitterten Kampf, nicht in der Dunkelheit zu verschwinden. Dieser Roman dringt tief in die Abgründe der menschlichen Psyche vor. Denn manchmal quält dich nicht nur deine eigene Psyche, sondern die zerbrechliche Grenze zwischen Realität und Wahn.
Patrick lebt in Berlin, arbeitet als Digital-Designer und schläft schlecht. Nicht wegen der Arbeit. Wegen der Gedanken, die kommen, wenn es draußen still wird.
Er war schon als Kind der, der im Kino nicht den Helden beobachtet hat, sondern den Schatten links im Bild, den keiner bemerkt. Der im Urlaub nicht die Aussicht fotografiert hat, sondern das Fenster im dritten Stock, hinter dem sich etwas bewegt hat. Der beim Spielen im Wald stehen geblieben ist, weil sich zwischen den Bäumen etwas falsch angefühlt hat - und alle anderen einfach weitergelaufen sind.
Patrick glaubt an mehr als die meisten. Nicht an Gespenster mit weißen Laken. Aber daran, dass es Dinge gibt, die man spürt, bevor man sie versteht. Dass Räume eine Stimmung haben. Dass manche Orte nicht wollen, dass man bleibt. Dass das Unbehagen, das man in einem leeren Parkhaus hat, kein Zufall ist.
Er sieht das Dunkle dort, wo andere wegschauen. In dem Nachbarn, der jeden Abend exakt um 23:07 das Licht ausmacht. In dem Büro, in dem alle lächeln, aber niemand dem anderen in die Augen schaut. In dem Klopfen an der Wand, das immer dann aufhört, wenn man hinhört. In dem Anruf ohne Nummer, der um drei Uhr morgens kommt und nach einem Klingeln verstummt. In dem Gefühl, dass in dem Haus, in dem man aufgewachsen ist, ein Zimmer ist, in das man nachts nicht gerne geht.
Die meisten Menschen verdrängen diese Momente. Reden sich raus. Sagen: War nichts. Nur Einbildung. Nur die Heizung.
Patrick schreibt sie auf. Weil er glaubt, dass sie nicht nichts sind.
Horventure ist ein wachsendes Universum aus interaktiven Thrillern und dunklen Erzählungen. Geschichten, in denen du entscheidest, was passiert - und mit den Konsequenzen leben musst. Verschiedene Geschichten, verschiedene Formate, eine Handschrift: nah, kalt, unangenehm echt.
Er schreibt, designt und baut alles selbst. Kein Lektorats-Filter, kein Weichzeichner. Was drinsteht, ist so gemeint. Und wenn du beim Lesen das Gefühl hast, dass dir jemand über die Schulter schaut - dann macht er seinen Job richtig.