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Der erste Band knüpft zunächst an die frühen, noch vor dem Zweiten Weltkrieg veröffentlichten politischen und geschichtskritischen Schriften Ricœurs sowie an seine Auseinandersetzungen mit Kierkegaard, Husserl, Jean Nabert, Gabriel Marcel, mit Jaspers' Existenzphilosophie, mit Heidegger und Kant an. Er widmet sich dann Ricœurs phänomenologisch inspirierter 'Poetik des Willens', die 1960 in eine Symbolik des Bösen mündet. Dabei wird die Tragweite einer Anthropologie menschlicher Endlichkeit und Fehlbarkeit im Verständnis menschlicher Existenz und ihrer 'pathischen' leiblichen Verfasstheit deutlich, die in Schuld und menschlichem Leid, in Tragik und Trauer zum Ausdruck kommt.
Mit Beiträgen von Jean Greisch (Paris) | Yvanka Raynova (Sofia/Wien) | Giovanni Pietro Basile (Boston) | Burkhard Liebsch (Bochum) | Thiemo Breyer (Köln) | Lina Hildebrandt-Wackwitz (Berlin) | Pierre Bühler (Zürich) | Rebekka A. Klein (Frankfurt/M.) | Michael Staudigl (Wien) | Veronika Hoffmann (Fribourg) | Olga Navrátilová (Prag) | Rasmus Nagel (Heidelberg) | Mirko Wischke (Wolfsburg) | Hans-Christoph Askani (Genf) | Bernhard Taureck (Braunschweig) | Heike Kämpf (Darmstadt)