Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Ihr gewünschter Artikel ist in 0 Buchhandlungen vorrätig - wählen Sie hier eine Buchhandlung in Ihrer Nähe aus:
Pointiert, alltäglich, klar: Rilkes französische Zyklen in der ersten vollständigen Übersetzung
Rilke eröffnet sich in seinen französischen Gedichten, nach den großen Zyklen 'Duineser Elegien' und 'Die Sonette an Orpheus' (1922), neue poetische Möglichkeiten: Die Gedichte sind pointiert, alltäglich, klar - kraftvoll auf neue Weise. Ende 1923 beginnt er seinen ersten französischen Zyklus: 'Tendres împots à la France' und schreibt später: 'Ein großer Teil meiner Korrespondenz ist auf Französisch, [...], dann, plötzlich, in diesem Winter, begann das Französisch auf das [poetische] Gebiet vorzudringen, das es beschützen sollte.' Noch 1924 schreibt Rilke seine größte Zusammenstellung französischer Gedichte: 'Vergers' ("Obstwiesen"), die 1926 gemeinsam mit den 'Quatrains valaisans' auf Vermittlung von Paul Valéry in Paris erscheint; der Zyklus 'Les Roses' wird kurz nach Rilkes Tod veröffentlicht. Im letzten Lebensjahr 1926 hat Rilke in seinen zwei Heften 'Exercices et Évidences', wo er aus den Taschenbüchern ausgewählte Gedichte ins Reine bringt, noch eine Art poetischer Landschaft in leichter zyklischer Konzentration geschaffen. Der Band präsentiert Rilkes französische Zyklen mit insgesamt über 200 seiner wichtigsten Gedichte in deutscher Übersetzung zweisprachig.
Rainer Maria Rilke (1875-1926) ist der weltweit berühmteste Dichter deutscher Sprache. Seine Werke sind ebenso populär wie schwer zu verstehen - der 'Cornet', das 'Stunden-Buch', die 'Neuen Gedichte', die 'Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge', die 'Duineser Elegien' und 'Die Sonette an Orpheus', ebenso seine Prosaschriften und seine Übersetzungen aus dem Französischen, Italienischen und anderen Sprachen.