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Dieses Buch bietet einen kompakten und systematischen Einstieg in die Klärungsorientierte Psychotherapie (KOP) für Studierende und Berufseinsteiger: innen in Psychologie, Psychotherapie und Beratung. Es vermittelt die Basisaspekte des Ansatzes, erläutert das therapeutische Setting sowie zentrale Kommunikationsebenen und strukturiert die therapeutische Arbeit nachvollziehbar. Im Fokus stehen zentrale Klient:innenaspekte wie Beziehungsmotive und dysfunktionale Schemata. Ebenso werden Therapeutenprozesse beschrieben: von der therapeutischen Verarbeitung über den Einsatz von Wissen und Expertise bis hin zu therapeutischen Regeln als Grundlage professionellen Handelns. Ein Lehr- und Praxisbuch für alle, die therapeutische Prozesse differenziert verstehen und Veränderung systematisch gestalten möchten.
utb+: Zusätzlich zum Buch stehen online Arbeitsblätter, Fragebogen und Diagnosematerial für den direkten Einsatz mit Klient:innen zur Verfügung.
Prof. Dr. Rainer Sachse ist Psychologischer Psychotherapeut, Diplom-Psychologe, Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Direktor des Instituts für Psychologische Psychotherapie in Bochum (IPP). Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Psychotherapeutische Beziehungsgestaltung, Prozessforschung, Persönlichkeitsstörungen.
Einleitung 9 Teil 1: Was zeichnet die Klärungsorientierte Psychotherapie aus und wie wird Psychotherapie grundsätzlich aufgefasst? 1 Das Paradigma der Klärungsorientierten Psychotherapie 13 2 Was zeichnet Psychotherapie aus? Eine Reflexion aus der Sicht der Klärungsorientierten Psychotherapie 19 2.1 Sinn und Zweck von Psychotherapie 19 2.2 Breite der Probleme 20 2.3 Psychologische Fundierung 21 2.4 Psychotherapie ist die Kombination von allgemeiner Expertise und Subjektivität 21 2.5 Psychotherapie ist eine sehr persönliche Veranstaltung 22 2.6 Person der Therapeutin 22 Teil 2: System und Basisaspekte der Klärungsorientierten Psychotherapie 3 Das System der Klärungsorientierten Psychotherapie 27 3.1 Systemtheorie: Die Metatheorie der Klärungsorientierten Psychotherapie 27 3.2 Die Klärungsorientierte Psychotherapie als System 29 4 Basisaspekte der Klärungsorientierten Psychotherapie 37 4.1 Das therapeutische Setting 37 4.2 Nonverbale und paraverbale Kommunikation durch die Therapeut:innen 38 4.3 Einschätzen von Dominanz der Klient:innen durch die Therapeut:innen 39 4.4 Kommunikationsebenen 40 Teil 3: Die Klientenaspekte im Einzelnen 5 Beziehungsmotive 47 5.1 Anerkennung 47 5.2 Wichtigkeit 48 5.3 Verlässlichkeit 49 5.4 Solidarität 49 5.5 Autonomie 50 5.6 Grenzen/Territorialität 50 6 Dysfunktionale Schemata 53 6.1 Einleitung 53 6.2 Schematheorie 54 6.3 Schemata: Grundlegende Aspekte 55 6.4 Funktionscharakteristika von Schemata 56 6.5 Schemaaktivierung 56 6.6 Schemaebenen 57 6.7 Repräsentation von Schemata 58 6.8 Schemaarten 58 Teil 4: Therapeutisches Handeln im Psychotherapieprozess 7 Beziehungsgestaltung durch Therapeut:innen 63 7.1 Einleitung 63 7.2 Allgemeine Beziehungsgestaltung 64 7.3 Komplementäre Beziehungsgestaltung 64 7.4 Komplementarität zu den einzelnen Beziehungsmotiven 65 8 Steuerung 71 8.1 Notwendigkeit von Steuerung 71 8.2 Steuerungswirkung 72 8.3 Steuerung und Chaos 72 9 Interventionen 75 9.1 Was sind Interventionen? 75 9.2 Verarbeitungsprozesse 76 9.3 Charakteristika von Interventionen 76 9.4 Arten von Interventionen 78 Teil 5: Prozesse aufseiten der Klient:innen 10 Klärungs- oder Explizierungsprozesse der Klient:innen 85 10.1 Warum Klärungsprozesse wichtig sind 85 10.2 Wie Klärungsprozesse ablaufen 86 10.3 Klärungsprozesse 92 11 Therapeutische Bearbeitung dysfunktionaler Schemata 95 11.1 Schemabearbeitung: Einleitung 95 11.2 Das Ein-Personen-Rollenspiel 95 11.3 Therapeutische Strategien im Ein-Personen-Rollenspiel 98 11.4 Vorteile des Ein-Personen-Rollenspiels 100 11.5 Anwendungsbereiche des Ein-Personen-Rollenspiels 101 11.6 Voraussetzungen für das Ein-Personen-Rollenspiel 103 12 Steigerung der Änderungsmotivation von Klient:innen 105 12.1 Änderungs- und Beharrungstendenz 105 12.2 Die Kosten von Veränderung und Beharrung 105 12.3 Maßnahmen zur Steigerung der Änderungsmotivation 107 13 Die Bearbeitung von Vermeidung in der Klärungsorientierten Psychotherapie 115 13.1 Was ist Vermeidung? 115 13.2 Klärungsprozesse sind ambivalent 116 13.3 Bearbeitung der Bearbeitung 117 13.4 Therapeutische Strategien auf der Bearbeitungsebene 117 13.5 Vermeidungsstrategien und ihre therapeutische Bearbeitung 120 Teil 6: Therapeutenprozesse im Therapieprozess 14 Therapeutische Verarbeitung, Verstehen und Klientenmodell 129 14.1 Prozesse, die Therapeut:innen »verstehen« müssen 129 14.2 Die Prozesse der Klient:innen sind komplex 129 14.3 Was Klient:innen meinen 130 14.4 Therapeutisches Verstehen 130 14.5 Schlussfolgerungen 130 14.6 Klientenmodell 131 14.7 Welche Informationen enthält ein Klientenmodell? 132 14.8 Situations- und Prozessmodell 132 15 Wissen und Expertise der Therapeut:innen 135 15.1 Anforderungen an die Therapeut:innen im Therapieprozess 135 15.2 Expertise 135 15.3 Relevanz von Expertise 137 15.4 Charakteristika von Expertise 137 15.5 Wie wird man Psychotherapie-Expert:in? 142 16 Wichtige therapeutische Regeln in der Klärungsorientierten Psychotherapie 145 16.1 Zentrale Ethikregel 146 16.2 Die Therapeut:innen bestimmen die Regeln der Psychotherapie 146 16.3 Die Klient:innen sind die Expert:innen für die Therapieinhalte 146 16.4 Die Therapeut:innen sollten den Therapieprozess immer aktiv steuern 147 16.5 Die Therapeut:innen sollten als Personen greifbar sein! 147 16.6 Wahren Sie Arbeitsdistanz! 148 16.7 Alles ist eine Konstruktion, und alles ist hinterfragbar! 148 16.8 Nehmen Sie die Klient:innen in die Pflicht! 148 16.9 Klären vor Lösen! 149 16.10 Arbeiten Sie als Therapeut:in an der Kante des Möglichen! 149 16.11 Orientieren Sie sich am Kompensationsmodell! 150 16.12 Argumentieren Sie nicht mit den Klient:innen! 151 Teil 7: Indikation und Effektivität 17 Indikation und Effektivität der Klärungsorientierten Psychotherapie 155 17.1 Indikation 155 17.2 Effektivität 156 Literatur 159 Downloadmaterial 171