Blick ins Buch

Säkularisierung - ein weltgeschichtlicher Prozess in Hamburg

Staat und Kirchen von Napoleon bis zum Reformationsjubiläum (2017). 1. Auflage. 23,6 cm / 16,0 cm / 2,3 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 310 Seiten
EAN 9783631675472
Veröffentlicht November 2017
Verlag/Hersteller Peter Lang
70,50 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Prozesse der Sakralisierung («Verheiligung») und der Säkularisierung («Verweltlichung») finden in jeder Gesellschaft statt: Religiosität, in welcher Form, bezogen worauf auch immer, entsteht und nimmt zu, oder aber geht wieder zurück. Meist wird der Staat(sapparat) unter diesem Aspekt untersucht: Wie steht er zu den Religionsgemeinschaften in seinem Herrschaftsbereich? In Hamburg galt seit der Reformation bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ein «lutherisches Monopol» - kurz unterbrochen durch die Herrschaft Napoleons (1811-1813/14). Seither ist die förmliche Einheit von Staat und lutherischer Kirche aufgehoben, weltanschaulicher Pluralismus greift um sich; doch ist der Staat nicht laizistisch, schließt mit ausgewählten Religionsgemeinschaften Verträge, auch etwa mit Muslimen.

Portrait

Isa Lübbers, Martin Rößler und Joachim Stüben sind Theologen und in Hamburg auf unterschiedliche Weise für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland tätig.

Inhaltsverzeichnis

Sakralisierung, Säkuralisierung und Säkularisation: Begriffsklärung und welthistorische Skizze - Hamburgs Staat und Religionsgemeinschaften zwischen Napoleon (1811-1814) und dem Reformationsjubiläum 2017 - Die Religiosität der Stadtgesellschaft heute und das aktuelle Staat-Kirche(n)-Verhältnis

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