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Der britische Soldat Alan Querdilion kann 1943 aus einem Lager der Nazis flüchten. Auf seinem Weg in die Freiheit klettert er über eine merkwürdige Abzäunung - und wird in eine Zukunft katapultiert, in der Hitler und sein Regime einst den Krieg gewonnen haben.
Querdilion findet bald heraus, dass ein geheimnisvoller Graf die ausgedehnten Wälder beherrscht. Vom lauten Ruf der Jagdhörner begleitet, macht der Graf Jagd auf menschliche Beute.
Und es dauert nicht lange, bis sich Querdilion selbst im Unterholz wiederfindet - einsam und gehetzt.
Ein Klassiker der Weltliteratur. Wie sähe die Zukunft aus, würde Hitlers NS-Regime über die Welt herrschen?
Hannes Riffel: »Sarban wurde mit dem vorliegenden Kurzroman im angloamerikanischen Raum zum Kultautor. Der Ruf des Jagdhorns kommt ohne jeden moralischen Unterton aus und überzeugt durch seine unglaublich dichte Atmosphäre und seine in düsteren Bildern hingeworfene Handlung.«
Ein geheimnisvoller britischer Autor veröffentlichte 1952 den Untergrund-Bestseller THE SOUND OF HIS HORN. Sarban nannte er sich - kein Vorname, keine weitere Angabe zur Person. Erst viele Jahre später kam heraus, wer hinter diesem Pseudonym steckte: Es war der britische Diplomat John William Wall (1910-1989). Bekanntheit erlangte er vor allem als Verfasser von drei düsteren fantastischen Romanen: RINGSTONES, THE SOUND OF HIS HORN und THE DOLL MAKER. Lange ging man davon aus, dass sein schriftstellerisches Schaffen auf die Jahre zwischen 1947 und 1951 beschränkt gewesen sei. Erst die Entdeckung weiterer Manuskripte zeigte, dass Sarbans Werk weit umfangreicher war als bislang angenommen.