Blick ins Buch

Sebastian Kasperek

Zur Auslegung und Anwendung des § 46 a StGB

(Täter-Opfer-Ausgleich, Schadenswiedergutmachung). 1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 0,9 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 150 Seiten
EAN 9783631386101
Veröffentlicht Januar 2002
Verlag/Hersteller Peter Lang
64,80 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Etwa seit Ende der sechziger Jahre wird auf internationaler Ebene eine lebhafte Diskussion über eine Krise des strafrechtlichen Sanktionensystems geführt. Einhergehend mit dem bereits in den späten siebziger Jahren erkennbaren Bemühen um eine stärkere Opferorientierung im Strafrecht hat die Thematik des Täter-Opfer-Ausgleichs und der Schadenswiedergutmachung gerade in den letzten Jahren neue Aktualität gewonnen. Der Gesetzgeber hat dem 1994 durch den neu eingefügten § 46 a StGB Rechnung getragen. Nach einem Überblick über die Entstehungsgeschichte der Norm untersucht die Abhandlung die mit der Auslegung und Anwendung des § 46 a StGB verbundenen Probleme und die Rezeption der Vorschrift in der Rechtsprechung. Der Verfasser gelangt zu dem Ergebnis, daß die derzeitige Gesetzesfassung, insbesondere im Hinblick auf die Anwendungsrelevanz der Norm, der Modifizierung bedarf. Er stellt einen eigenen Reformvorschlag für § 46 a StGB de lege ferenda zur Diskussion.

Portrait

Der Autor: Sebastian Kasperek wurde 1968 in Lich geboren. 1989-1995 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Bayreuth und Marburg. 1998 legte er sein Zweites Staatsexamen ab. Promotion 2001. Im August 2001 ist Sebastian Kasperek in den Justizdienst des Landes Hessen eingetreten.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt : (Wieder-)Entdeckung von Wiedergutmachung und Täter-Opfer-Ausgleich als Alternative zum herkömmlichen strafrechtlichen Sanktionensystem - Die Grundsatznorm des § 46 a StGB und deren Aufnahme in der Rechtsprechung - Schwachstellen der derzeitigen Gesetzesfassung - Reformvorschlag de lege ferenda.

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