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Im ersten Band der Trilogie wird in Form einer schwarzen Komödie ein zentrales Thema behandelt: die Ausnutzung des deutschen Systems im Kontext von Migration. Die Handlung basiert weitgehend auf realen Erfahrungen aus der Integrationsarbeit. Im Mittelpunkt stehen zwei Halbbrüder unterschiedlicher Nationalitäten, deren familiäre Verbindung und die Gründe für ihre verschiedenen Staatsangehörigkeiten sich dem Leser erst im Verlauf der Lektüre erschließen. In Deutschland treffen sie aufeinander, zusammengeführt durch ihren Onkel. Während der eine die Chancen gelungener Migration verkörpert, steht der andere für den Missbrauch eines Systems, das Arbeitslosigkeit und Faulheit begünstigt und zugleich den Fleißigen und Arbeitenden bestraft. Der Roman wagt dabei auch einen Lösungsansatz. Zugleich bildet dieser Band den Auftakt zu einer generationenübergreifenden Erzählung. In den folgenden Teilen sammelt der Protagonist die Erinnerungen alter Menschen und fügt sie zu einem großen Mosaik zusammen. Die Geschichte beginnt im Jahr 1890 und wird erst 2101, nach dem Tod des Protagonisten, vollständig enthüllt. Kontinente, Kulturen und Schicksale verweben sich zu einer gemeinsamen Erzählung.
Serageldin Fayed ist ein deutscher Schriftsteller, Germanist und Schauspieler mit ägyptischen Wurzeln. Seine Arbeit verbindet Literatur, Sprache und kulturelle Vermittlung zwischen dem arabischen und dem deutschsprachigen Raum. Seine Werke wurden in der deutschen und arabischen Presse sowie in den Medien rezipiert und waren Gegenstand universitärer Forschung. Er ist Lehrer für Deutsch als Zweitsprache sowie öffentlich bestellter und allgemein vereidigter Übersetzer für die arabische Sprache.