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Ein Kreuzweg, der unter die Haut geht: Die eindringlichen Skizzen von Schwester M. Innocentia Hummel eröffnen einen unmittelbaren, bewegenden Blick auf das Leiden und die Menschlichkeit Jesu. In behutsamen, zugleich kraftvollen Texten führt Schwester M. Birgit Reutemann durch die 14 Stationen und lädt dazu ein, den schmalen Grat zwischen Schmerz, Mitgefühl und Hoffnung mitzugehen. Bild und Wort verbinden sich zu einem stillen Dialog, der Raum lässt für eigenes Empfinden und Gebet. So wird dieser Kreuzweg zu einer Einladung, neu hinzusehen - und im Leid die Spur einer tieferen Hoffnung zu entdecken.
Schwester M. Innocentia Hummel OSF (1909-1946) hatte schon in München Kunst studiert, als sie 1931 in das Kloster der Franziskanerinnen in Sießen (Oberschwaben) eintrat. Sie war als Künstlerin für liturgische Gewänder tätig. 1934 erschien das erste Hummel-Buch im bis heute bekannten, für sie so typischen Stil, 1935 folgten die ersten Hummel-Figuren. Dieser Kreuzweg zeigt die innere, ganz andere Seite ihres künstlerischen Schaffens.
Schwester M. Birgit Reutemann OSF ist seit 1977 Franziskanerin von Sießen. Ausgebildete Lehrerin und Magistra in Philosophie und Soziologie, war sie in der Religionspädagogik, Exerzitienarbeit und Schulseelsorge, als Lehrerin und Schulleiterin sowie über viele Jahre in der Ordensleitung tätig. Sie arbeitet in der Klinikseelsorge, Erwachsenenbildung und als geistliche Begleiterin.