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Als die Gräfin der Herrschaft Myllendonk stirbt, übernimmt ein neuer Landesherr dort die Regierung. Er entlässt den Amtmann der vorherigen Herrscherin, der die Verwaltungsgeschäfte mehr schlecht als recht geführt hat und setzt dort einen neuen Amtmann. Dieser soll die Verhältnisse in Myllendonk neu ordnen und den Staatshaushalt sanieren. Der neue Amtmann stellt sich jedoch als regelrechter Autokrat heraus und setzt sofort einige Reformen an, aber ohne dabei Rücksicht auf die Untertanen zu nehmen. Als es über die Neuerungen mit den Untertanen zum Streit kommt, setzt der neue Amtmann auf Gewalt. Er lässt den Schreiner Heinrich sogar in den Kerker werfen und verurteilt ihn zum Tode. Mit dem Mut der Verzweiflung gelingt es Heinrichs geliebter Marie, der Tochter des Weinhauswirtes, eine Nachricht an den Landesherrn abzusetzen, woraufhin dieser eine Untersuchung einleitet.
Thomas Baum (*1981) wuchs in Korschenbroich am Niederrhein auf. Im Rahmen seiner Arbeit im feuerwehrtechnischen Dienst schrieb er bereits mehrere Fachartikel für den Bereich Bevölkerungsschutz und ist Autor des Fachbuches "Strategie in der Gefahrenabwehr". In seinem ersten Roman "Der Amtmann" stellt er das Leben in seinem Heimatort während des 18. Jahrhunderts dar. Dazu erzählt er eine fiktive Geschichte, die in einen realen und geographisch abgegrenzten, sowie historischen Kontext gesetzt ist.