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Fünfzigtausend Kilometer im Jahr. Viel zu viele davon an Ladesäulen, die nicht laden. Tomy Schicks ist Außendienstler, Vielfahrer - und einer, der die E-Wende wirklich will. Gerade hat er sein erstes Elektroauto bestellt. Nicht aus Überzeugung, sondern weil ein Steuertrick es über Nacht lohnend macht. Genau da fängt das Problem an. In achtzehn Kapiteln erzählt er, warum Deutschland die wichtigste industrielle Wende seiner Geschichte gerade verstolpert: ein Ladenetz, das auf dem Papier existiert und in echt streikt. Preise, bei denen der Strom teurer wird als der Diesel. Ein Steuersystem, das den falschen Leuten die dicksten Geschenke macht. Zulieferer, die bluten, während ihre Konzernchefs leise von allem zurückrudern, was sie versprochen haben. Und China, das derweil einfach die besseren, billigeren Autos baut. Aber das ist nur die halbe Geschichte. Denn während wir über Verbote und Reichweiten streiten, trauern wir dem Falschen nach - dem Röhren, dem Sonntagsritual in der Einfahrt, einer Vergangenheit, die so oder so vorbeifährt. Die eigentliche Wut gilt nicht dem Wandel. Sie gilt der Stümperei, mit der wir ihn bauen. Kein Öko-Sermon, kein erhobener Zeigefinger, keine Nostalgie. "Der letzte Verbrenner" ist die wütende, komische und ehrliche Abrechnung eines Mannes, der die Zukunft will - und es nicht mehr erträgt, wie schlecht wir sie hinbekommen. Steigst du ein?
Tomy Schicks ist das Pseudonym eines Vielfahrers, der beruflich durch die Republik pendelt und dabei aus nächster Nähe sieht, wie Deutschland seine wichtigste industrielle Wende verstolpert. Mit trockenem Humor und ohne erhobenen Zeigefinger schreibt er über das, was zwischen Ladesäule, Werkstor und Vorstandsetage schiefläuft - pro Zukunft, aber wütend über die Umsetzung. Interviews mit Gesicht gibt er keine; die Straße, findet er, erzählt mehr als jedes Podium.