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"Wir wollen nicht mehr die Frauen sein, die ihren berühmten Männern den Rücken freihalten und bei Preisverleihungen statt eines eigenen Preises einen Blumenstrauß bekommen."
Als die Lehrerin Viktoria in einer alten Gartenlaube eine verrostete Keksdose findet und darin ein rätselhaftes Medaillon entdeckt, stößt sie auf ein Kapitel deutscher Geschichte, das lange im Verborgenen lag - und sie nicht mehr loslässt.
Die Spur führt in das Berlin der 1920er-Jahre: zur jungen Chirurgin Edith Peritz und zu einer Gemeinschaft außergewöhnlicher Frauen. Sie behaupten sich in einer von Männern dominierten Welt, sind Teil des pulsierenden Lebens der Metropole, verfolgen unbeirrt ihre beruflichen Ziele, stehen füreinander ein - und lieben leidenschaftlich. Doch als die politische Stimmung zu kippen droht, Gewalt und Einschüchterung um sich greifen, geraten ihre Errungenschaften, ihre Beziehungen und ihr Leben selbst in Gefahr. Die Frauen müssen Entscheidungen treffen, die ihr Leben für immer verändern.
Ulrike Keim ist promovierte Ärztin für Innere Medizin und mit ebenso großer Leidenschaft Germanistin und Schriftstellerin. Schon immer schaute sie über den Horizont der Medizin hinaus und beschäftigte sich mit Kultur und Geschichte. Sie liebt es, historische Fakten zu recherchieren, das Leben einer Person in der Biografie nachzuzeichnen oder die geschichtlichen Tatsachen mit ihrer Fantasie in einem Roman bunt werden zu lassen. Im Medaillon der vergessenen Frauen kann sie ihre medizinischen Kenntnisse als Ärztin und ihr Interesse an Geschichte vereinigen - in der Hoffnung, dass der Funke der Begeisterung auf die Leserinnen und Leser überspringt und die "vergessenen Frauen" im Roman zum Leben erweckt werden können. Die Autorin lebt in Bonn, Teneriffa und am Lago Maggiore.