Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Johannisnacht - Eine aberwitzige Reise durch das Herz Berlins auf den Spuren der Kartoffel In Uwe Timms Roman Johannisnacht begibt sich der Ich-Erzähler auf eine unvergessliche Reise durch Berlin, die ihm drei tolle Tage und Nächte rund um die Mittsommernacht beschert - just zu der Zeit, als Christo den Reichstag verhüllt. Auf der Suche nach einem Geschmackskatalog der nur scheinbar biederen Kartoffel und Informationen über einen Onkel, der Kartoffeln wie Weinsorten schmecken konnte, gerät der Protagonist in eine Folge von Verwicklungen und Abenteuern. Von Ost nach West eilend, quer durch Schichten und Szenen, zwischen Tuaregs und Technomädchen, Waffenhändlern und Friseuren hin- und hergeworfen, erfährt unser Held alles über die Hoffnung und die Flüchtigkeit, die Magie und den Trug der Sinne. Johannisnacht ist ein faszinierender Nachwende-Roman, der den Leser auf eine Entdeckungsreise durch die Seele Berlins mitnimmt und dabei geschickt die Geschichte der Kartoffel mit persönlichen Erlebnissen verwebt. Uwe Timms meisterhafte Erzählung fängt den Geist einer Stadt im Umbruch ein und lädt dazu ein, sich gemeinsam mit dem Protagonisten auf eine abenteuerliche Suche nach Geschmack und Identität zu begeben. Johannisnacht ist ein Must-Read für alle, die sich für die faszinierende Welt der Kartoffel und die Magie Berlins begeistern.
Uwe Timm wurde 1940 in Hamburg geboren. Geschichten faszinierten Uwe Timm von klein auf: Er lauschte dem »Seemannsgarn« seines Großvaters, einem Kapitän, schlich immer wieder zu seiner Tante ins Hafenviertel, in deren Küche sich Leute aus dem Rotlichtmilieu trafen, und schrieb schon als Schuljunge eigene Geschichten. Nach dem Tod des Vaters leitete er drei Jahre lang das Kürschnergeschäft, machte dann am Braunschweig-Kolleg sein Abitur und studierte in München und Paris Philosophie und Germanistik. Er promovierte mit einer Arbeit über Albert Camus. Anschließend studierte er Soziologie und Volkswirtschaftslehre. Den Aufbruch Ende der sechziger Jahre erlebte Uwe Timm als Student aktiv mit. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern der 68er-Generation; die Aufarbeitung dieser Zeit zieht sich durch sein gesamtes Werk. Der Vater von vier Kindern verfasste auch vier Kinder- und Jugendbücher. Außerdem arbeitete er als Drehbuchautor. Für seine Romane und Erzählungen erhielt Uwe Timm zahlreiche Auszeichnungen und Preise: 2001 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und den Tukanpreis der Landeshauptstadt München, 2002 den Literaturpreis der Landeshauptstadt München, 2003 den Schubart-Literaturpreis und den Erik-Reger-Preis der Zukunftsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz. 2006 wurde Uwe Timm mit dem Premio Napoli sowie dem Premio Mondello ausgezeichnet, 2009 erhielt er den Heinrich-Böll-Preis und 2012 die Carl-Zuckmayer-Medaille. 2013 wurde Uwe Timm der Kulturelle Ehrenpreis der Landeshauptstadt München verliehen, 2018 der Schillerpreis und das Bundesverdienstkreuz. Uwe Timm lebt in München und Berlin.