Valerie M. Jandeisek

Judentum und Christentum zwischen Identität und Alterität

Das Motiv von Bund und Erwählung im interreligiösen Diskurs nach der Shoah. 23,1 cm / 15,9 cm / 2,2 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 303 Seiten
EAN 9783112231272
Veröffentlicht Juli 2026
Verlag/Hersteller Walter de Gruyter
99,95 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Wie ist nach der Shoah die religiöse Identität von Judentum und Christentum und die Beziehung beider Religionen zueinander zu denken? Der vorliegende Band befasst sich mit dieser Frage nach Identität und Alterität, und eröffnet einen interreligiösen Diskurs, indem jüdische und christliche Stimmen gleichgewichtig zur Sprache kommen. In vergleichender Perspektive werden Positionen des 20. Jahrhunderts zeitgeschichtlich verortet. Die Werke der protestantischen Theologen Paul van Buren (1924-1998) und Friedrich-Wilhelm Marquardt (1928-2002) werden in einen Dialog gebracht mit den Überlegungen der jüdischen Gelehrten Irving Greenberg (*1933) und David Hartman (1931-2013). Ihre Beiträge prägen bis heute die Verhältnisbestimmung von Judentum und Christentum und sie eröffnen Perspektiven für den Umgang mit kultureller und religiöser Diversität. Das Buch richtet sich an alle, die theologie- und zeitgeschichtliche Entwicklungen und Positionen des 20. Jahrhunderts nachvollziehen und Impulse für die interreligiöse Verständigung gewinnen möchten.

Portrait

Valerie M. Jandeisek, Goethe-Universität Frankfurt, Frankfurt am Main.

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