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Das Verfahrensrecht spielt im Kindes- und Erwachsenenschutz eine elementare Rolle. Eine rechtlich und fachlich richtige Verfahrensführung bildet die Grundlage für angemessene Entscheide und für deren Akzeptanz durch die Betroffenen.
Das Handbuch bietet eine systematische Darstellung des Verfahrens vor der KESB - von der Einleitung über die Durchführung bis zu dessen Abschluss. Dabei werden die zentralen und für die Praxis relevanten Fragen der Verfahrensinstruktion herausgearbeitet, diskutiert und beantwortet. Ausgangspunkt des Handbuchs bilden die Verfahrensbestimmungen des ZGB. Ergänzend werden die Rechtsnormen und die Praxis am Beispiel des Kantons Bern aufgezeigt.
Entsprechend dem interdisziplinären Charakter des Kindes- und Erwachsenenschutzes richtet sich das Praxishandbuch an Fachpersonen des Rechts, der Sozialen Arbeit, der Psychologie und Pädagogik. Es adressiert ein breites Fachpublikum, namentlich - Mitarbeitende der KESB, vor allem Behördenmitglieder und Mitarbeitende des Sozialjuristischen Dienstes, unabhängig von ihrer Fachrichtung, - Mitarbeitende der Sozialdienste, Abklärungsdienste und Berufsbeistandschaften wie Abklärende sowie Beiständinnen und Beistände, - Anwältinnen und Anwälte sowie Verfahrensvertretungen in kindes- und erwachsenschutzrechtlichen Verfahren, - weitere Fachpersonen auf dem Gebiet des Kindes- und Erwachsenenschutzes, die an einem Verfahren vor der KESB beteiligt oder davon berührt sind.
Verena Schwander, Dr. iur. et lic. phil, studierte Psychologie, Psychopathologie und Staatsrecht und als Zweitstudium Rechtswissenschaften an der Universität Bern. Sie übte verschiedene Führungs- und Sachbearbeiterfunktionen beim Berufsverband für Psychologie, im Bundesamt für Gesundheit, in der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern und an der Universität Bern aus. Sie arbeitete zuletzt bei der KESB Emmental, bis 2020 als deren Präsidentin.