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Am Beispiel der Cellitinnen werden die Möglichkeiten eines Ordensmuseums im sozial-caritativen Bereich vorgestellt und erörtert. Das Beziehungsverhältnis von Kirche und Kultur und die kulturprägende Bedeutung von Ordensgemeinschaften werden dargelegt. Angesichts aktueller Herausforderungen ist für Ordensinstitute und deren Nachfolgeorganisationen die Pflege von Gedächtnis- und Erinnerungskultur ein wichtiges Thema. In Bezug zum allgemeinen Museumswesen werden kirchliche Museum sowie Ordensmuseen behandelt und vier bereits länger bestehende Einrichtungen ausführlich besprochen. Die Beschäftigung mit Präsentationen anderer Träger vermittelt wertvolle Impulse und ein Bewusstsein für Problemstellungen. Dies wird an den Cellitinnen-Museumsprojekten deutlich. Wesentliche Aspekte bei der Planung waren Überlegungen zu den Zielgruppen sowie die Vermittlung von "Quellen der eigenen Kultur und Herkunft" (Ludwig Mödl).
Diakon Wolfgang Allhorn war von 2003 bis zu seinem Ruhestand ab Anfang 2024 Leiter der Stabsstelle Kirchliche Unternehmenskultur bei der Stiftung der Cellitinnen in Köln. Er befasste sich vor allem mit Themen der Seelsorge, Ethik und kirchlichen Identität. Während des Studiums der Pädagogik an der Universität Bonn lag ein Fokus auf der Kulturstätten- bzw. Museumspädagogik.