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Was heißt fühlen? Unterscheidet es sich, je nachdem in welchen Sprachkulturen man groß wird, und wenn ja, inwiefern? Dieses Buch untersucht verschiedene Weisen und Formen von Empfindungs- und Gefühlsbildung, die sich innerhalb des Wortfeldes ki (-) beobachten lassen. Ki wird auf Deutsch häufig übersetzt mit Worten wie Luft, Atem, Atmosphäre, Lebenskraft oder -energie. Inspiriert von der linguistischen Phänomenologie von J. L. Austin und ausgehend von philosophischen Ansätzen von Maurice Merleau-Ponty, Hermann Schmitz, Gernot Böhme und Rolf Elberfeld kommen Zusammenhänge zwischen alltäglichem Wortgebrauch und Modi des Fühlens bzw. Empfindens in den Blick und lassen Grundlinien einer kritischen Ästhetik der Gefühlsartikulierung hervortreten.